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tadellos. himmelblau.

 

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    tadelloshimmelblau@web.de
  • und heute alle so:

    HYVÄÄ YSTÄVÄNPÄIVÄÄ!!

    (das war – finnisch.)

  • frisch.

    - 18 grad und die autos versagen reihum den dienst.

    alle autos? nein! meine kleine italiensche rennsemmel trotzt tapfer mit so gut wie leerem tank den widrigkeiten und springt auf anhieb an. von wegen “fix it again toni!”

    supergirlmobil ftw!

  • sonntach.

  • der heilige sozialmensch.

    mir begegnete neulich im rahmen einer diskussion um ein kindergartengespräch in den kommententaren eine ähnliche anspruchshaltung gegenüber pädagogischem personal wie ich das auch schon aus meiener arbeit kenne. der sozialarbeitende mensch, ob lehrer, kindergärtner, sozialpädagoge oder ähnliches hat im umgang mit menschen stets freundlch, zuvorkommend, verständnisvoll und präsent zu sein. so lautet in der bevölkerung ein scheints ehernes gesetz und mit der ergreifung des berufs wird man zur einhaltung verpflichtet. tagesform, individueller charakter, persönliche befindlichkeiten, antipathien, sympathien zählt alles nicht – während das gegenüber gerne seiner jeweiligen tagesform, dem inviduellen charakter, der persönlichen befindlichkeit, der antipathie oder sympathie nachgehen kann und aus dieser haltung heraus sich auch gerne daneben benehmen darf – der sozialarbeitende mensch darf es nicht. wehe ein wort der unfreundlichkeit oder gar der rückmeldung über eventuell nicht adäquates verhalten seines gegenübers entweicht seinen lippen! – “klassisch beruf verfehlt!”

    von kaum einem anderen berufsstand wird soviel überzogenes erwartet. kaum ein berufsstand muss sich so grenzenlos ständig von fachunkundigem menschen kritisieren lassen. und kaum ein berufsstand nimmt trotz all dieser schwierigkeiten soviel verantwortung auf sich.

    kein mensch ist immer freundlich, keiner immer gleich wohlgesonnen, aufmerksam und empathisch. und selbst menschen in sozialen berufen, die vielleicht tatsächlich von haus aus wohlgesonnener, aufmerksamer und empathischer sind und gerade deswegen ihren beruf gewählt haben, sind es nicht immer.
    auch wir sind manchmal genervt von den uns anvertrauten kindern, jugendlichen, von deren eltern, von behörden, strukturen und gesetzen denen wir folgen müssen und das oft nicht wollen. und ganz abgesehen davon, das alles für ein funzeliges minigehalt. wir sind menschen – die ausübung unseres berufes versetzt uns nicht automatisch in andere sphären, die uns immun gegen widrigkeiten, befindlichkeiten und angriffe machen.

    also bei der nächsten unzufriedenheit mit pädagogischem personal einfach mal kurz innehalten, ansprüche überprüfen, nochmal nachdenken und dann erst handeln. klasse sache für alle beteiligten!

  • einschulung.

    einschulungsgespräch im kindergarten, alles ganz wunderbar. kind kann denken, handeln und fühlen – wer hätts gedacht.

    was mich aber so richtig freut: die kindergärtnerin schilderte eine situation, die zeigt dass der grosse den konflikten gerade mit erwachenen nicht aus dem weg geht. er konfrontiert, fragt nach, hält stand und sorgt damit sehr gut für sich. gibt es ein einzig klar definitiertes erziehungsziel für mich, dann genau das – lerne, gut für dich zu sorgen und für dich einzustehen. get up, stand up.

  • meine neue freundin.

    ich darf auf den weltbesten riesenhund aufpassen! wir haben schon den ersten schneespaziergang absolviert, ich ohne mütze was bei einer solchen mördergrippe wie ich sie habe denkbar dämlich ist. aber ich habe mich nicht getraut, den weltbesten riesenhund zu enttäuschen und nochmal umzukehren um sie zu holen. es gab geworfene riesenäste, schneewälzen und wildes minifuzzihundefutterbröckchen suchen. und mir ist einmal ein “schön warten! mama kommt gleich!” rausgerutscht.

     

  • ich will mich nicht vergessen.

    ich habe assauer immer sehr gemocht – diese großartige mischung aus arschloch und freundlicher kodderschnauze. wer sich auch nur ein klitzekleines bisschen mit dem mann beschäftigt hat, der kann ahnen welch ohnehin schon gravierender einschnitt alzheimer gerade für jemanden wie ihn bedeutet. ich bin vorhin durch zufall über diese sehr berührende 37° doku gestolpert. sie zeigt das vergangene jahr vor dem öffentlichen outing vor ein paar tagen und lässt manches, was das boulevard jetzt aus dieser krankheitsgeschichte strickt, in anderem licht dastehen.

    “ich will mich nicht vergessen“, 37°, zdf

  • humptydumptydum

    It’s one o’clock and time for lunch
    When the sun beats down and I lie on the bench
    I can always hear them talk
    …
    I know what I like, and I like what I know
    Getting better in your wardrobe, stepping one beyond your show
    …
    When the sun beats down and I lie on the bench
    I can always hear them talk
    Me, I’m just a lawnmower – you can tell me by the way I walk

    (Genesis)

  • nicht dafür gemacht.

    ich ahnte es ja schon immer – für komplizierte magische aufträge um die welt vor dem bösen zu retten bin ich nicht gemacht. zu komplex, zu viel zu merken wie ich gestern nacht feststellen durfte.

    ich wurde von einem hausgroßen, schwarzen raben verfolgt. eine stimme aus dem off rief mir auf meiner flucht immer wieder zu, ich solle doch endlich das schwert nehmen und damit dem raben einen stich ins herz versetzen. ich kann scheints auch befehle schwer annehmen, denn ich musste erstmal nachfragen, ob die stimme sicher sei, dass sie mit “das schwert!” dieses kleine selbstgebastelte drahtgeflecht meine, welches irgendwo an meinem körper rumbaumelte. und dass ich auch nicht genau wüsste wo denn eigentlich das herz sei und das sei ja auch alles spiegelverkehrt, wäre das denn jetzt links von mir aus gesehen oder rechts oder wie oder was!? die stimme wurde immer wütender und brüllte rum ich solle jetzt endlich doch mal in die pötte kommen und ich zischte wütend zurück, dass ich das jetzt ja auch machen würde mit diesem lächerlichen kleinen drahtgestellchen und dass sie schon selbst schuld wäre, wenn man mir nur so ein doofes windiges ding geben würde und überhaupt. ich blieb also völlig ausser atem stehen, der riesenrabe kam direkt auf mich zu gesegelt, ich dachte noch scheiss egal wo das herz ist, du stichst einmal links und einmal rechts zu und gut is, als er auch schon direkt vor mir war und ich zustiess. das kleine windige drahtdölchelchen zerknitterte vor meinen augen an der brust des rabens ohne ihn auch nur ein bisschen geritzt zu haben. ich brüllte der stimme zu “das geht nicht, ich habs doch gesagt! der scheiss klappt nicht, ich renn weiter!” woraufhin die stimme völlig entnervt zu zischte ich müsse, um die magische schutzschicht des rabens zu durchbrechen, erst einen zauberspruch aufsagen “den hast du doch vorher noch gelernt!” mir brach der schweiß aus, wie was gelernt. ich stehe also mit dem zerknitterten dolch vor dem hausgroßen raben und sage “abrakadabra.” und weiss nicht mehr weiter. die stimme brüllt “simsaaaa….??” “abrakadabra simsaaa….??” “LABIM!!” “achso, labim!” “alles, du musst alles sagen!!” und ich will wieder von vorne anfangen und weiss auf einmal nicht mehr mit was ich anfangen soll.

    ich bin dann aufgewacht, von meinem unterbewusstsein erlöst, dass wohl auch mitleid mit mir hatte. ich hätte es ja einfach mal mit reden versucht……das ist so viel unkomplizierter.

  • verschätzt

    Mann in meinem Alter (MimA): Wie hast denn du heute deinen Tag verbracht?
    Ich (I): Ach, heute Vormittag ging es mir nicht gut, ich war in meinem Zimmer und hab ein bisschen DVD geschaut.
    MimA: Was denn für eine DVD?
    I: Battlestar Galactica, die 1. Staffel. Kennste das?
    MimA: Battle.. nee, was? Das hört sich ja so nach Science Fiction an.
    I: Hmhm, is’ es auch.
    MimA: Echt, sowas schaust du? Nein, echt?
    I: Ja.
    MimA: Also wenn ich jetzt hätte wählen müssen zwischen ‘nem so richtig romantischen Liebesfilm, dem Battledings, Keinohrhasen und ‘nem schönen Film von Rosamunde Pilcher, dann wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass du das Battledings gucken würdest.
    I: (Schweigen.)
    I: Was guckst du denn so für Serien?
    MimA: Och, ja also, so Serien, hmmm… also Monaco Franze und Kir Royal hab ich ganz gerne geguckt und guck ich auch immer wieder gerne, und naja, Schwarzwaldklinik, Traumschiff… ja sowas.
    I: (Schweigen.)

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