uffjerescht!

der sohn ist heute morgen noch auf dem kindergartenflur zu einer spielverabredung am freitag verhaftet worden: “du-kommst-am-freitag-zu-mir. basta!” von einem entzückend bestimmenden mädchen.

und jedesmal freue ich mich wie bolle für das kind. vielleicht, weil ich von mir selber immer so das bild eines ganz seltsamen kindes habe, das sich mit freundschaften und bindungen sehr schwer getan hat . und weil ich gefahr laufe, dass ein stückweit auf den großen sohn zu übertragen. womit ich endlich mal aufhören muss, weil es dazu keinen anlass gibt.

seltsam – der sohn scheint so zu sein, wie ich war und ist mir deshalb ungemein nahe in seinem denken und fühlen. wohingegen die tochter so zu sein scheint, wie ich immer sein wollte und die ich deshalb mit glühender bewunderung ihr leben leben sehe.

ach wie wunderbar. was täte man übertragungstechnisch nur ohne seine kinder…….

tadellos am 27. September 2011 um 09:47
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