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Die Spur des Gewesenen. So liege ich im Garten und lese, wische über die Seite meines Buches und betrachte verloren den blassgrauen Streifen, der durch einen winzigen Krümel an meiner Hand auf der Buchseite entstanden ist… Dieser Augenblick, in dem ich mit dem, was mich derzeit bewegt, was ich denke und fühle, hier liege und irgendwie bin, der wird bleiben und niemals anders sein. Und falls irgendwann einmal ein Mensch das Buch in die Hand nehmen und die Seite 267 aufschlagen wird, dann wird er die blässliche Spur meiner Hand entdecken und es wird Gewesen sein.

himmelblau am 23. Mai 2011 um 11:16
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