ich liebe ja seit jeher die östereicher. zumindest nach einigen jahren des gegenseitigen beobachtens. seit ich nun noch näher an der grenze wohne, bekomme ich auch wieder mehr mit von jungen musikern, künstlern aller art oder kleinen, aber feinen independent filmen aus dem nachbarland.
neulich nachts hörte ich auf fm 4 ein sehr großartiges lied von dem ich, bis auf eine textzeile in der hochdeutsch gesprochen wird, nichts aber auch rein gar nichts verstanden habe. im refrain hiess es in meinen ohren immer “way down, way down….” – der rest hätte auch eine bisher unentdeckte sprache sein können – womit karl kraus mal wieder recht behält der meinte, das einzige was die deutschen und österreicher trennt ist die deutsche sprache.
infolgedessen war das ergoogeln dieses liedes auch ein bisschen schwierig. von “way down” bis “hochdeutsch in österreichischem lied” war alles drin. erst der tip des mannes, der das lied auch schon irgendwo aufgeschnappt hatte, brachte den erfolg: das lied heisst (ich muss mal eben copy paste machen, ich krieg das sonst nicht geschrieben) “vo Mello bis ge Schoppornou” der band “holstuonarmusigbigbandclub“.
so. vo Mello war dann irgendwie klar, dass es sich wohl um mellau handelt, womit die band wohl irgendwie aus vorarlberg kommen muss was wiederum erklärt, warum ich nichts verstanden habe. und “way down” heisst eigentlich “Weh tau” – weh getan. na, wer kann das schon ahnen….auf der homepage der sympathischen jungs gibt es zur besseren völkerverständigung sowohl den offiziellen songtext als auch die offizielle übersetzung desselbigen. das video gleich hier:
es lebe die mundart! es lebe die neuinterpretation von tradition! ach ja…..und der groove! ganz besonders der.
tadellos am 3. November 2010 um 08:23
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