Manchmal laufe ich tagelang mit T-Shirt auf links gedreht durch die Gegend und merke es nicht. Das heißt, ich merke schon was, nämlich, dass irgendetwas nicht richtig sitzt, nicht passt und überall zwickt. Zum Verzweifeln. Ich zuppel an mir rum, zerre am Shirt und winde mich in Unbehagen. Und dann kommt der Augenblick, dass ich mich wirklich und tatsächlich anschaue. Ich stehe endlich mal ganz still, betrachte mein Bild und dieser Augenblick, wenn ich’s endlich kapiere, der ist unbeschreiblich. So einfach alles. Shirt ausziehen, einmal umkrempeln und wieder reinschlüpfen. Leicht kompliziert wird es, wenn zusätzlich noch die Hose vertüddelt ist, denn auch wenn ich das mit dem Oberteil erkannt habe, heißt das noch lange nichts für’s Unterteil.
himmelblau am 29. Juli 2010 um 18:52
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